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Untersuchung am 08.03.2014 Reichsbahnbunker in Köln (II)

Wie bereits am Schluss des Berichtes unserer ersten Untersuchung (Link) des Kölner Bunkers angekündigt, wollten wir einen zweiten Termin dort durchführen, da die Ergebnisse und Erlebnisse eine weitere paranormale Untersuchung rechtfertigten. Die Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e.V. stand unserer Bitte um, eine weitere Begehung sehr offen gegenüber und so konnten wir für den 08.03.2014 diese terminlich festmachen.

 

Zwischenzeitlich bewarb sich Guido aus Bonn bei unserem Team und so gaben wir ihm die Möglichkeit, uns bei der anstehenden Untersuchung zu begleiten. Am Abend des 08.03.2014 trafen Claudia, Tom, Wula, Thomas und Guido am Bunker an. Irene und Peter konnten leider aus beruflichen Gründen nicht mitkommen. Nach einem persönlichen Kennenlernen mit dem Bewerber Guido begaben wir uns in das Bunkergebäude, wo wir freundlich von den zuständigen Personen begrüßt wurden.

 

Da wir die Räumlichkeiten bereits kannten und wussten, welche Bereiche genauer untersucht werden mussten, beschlossen wir, dass wir in der Küche/Pausenraum unsere Zentrale einrichten.

 

Bis auf den Pausenraum, der Telefonzentrale und jenem Bereich, wo es am 21.12.1944 zu dem Bombentreffer kam, wollten wir den Mannschaftsraum, das Büro des Bunkerleiters Christian Kleefisch, der bei dem Bombardement ums Leben kam sowie den großen Hauptraum untersuchen.

 

Bevor wir mit dem Aufbau unserer Gerätschaften sowie des Movetests begannen, machte Thomas mit seiner IR- sowie der Fullspektrum-Kamera in sämtlichen Räumen Fotos. Als er seinen Standort vom Flur in den Mannschaftsraum wechseln wollte löste die IR-Spiegelreflexkamera von selbst eine Aufnahme aus. Dies erstaunte Thomas und nachdem die Kamera nach etwa 20 Sekunden erneut von „alleine“ ein Bild machte, schürte dies noch mehr den Wunsch, die Auswertung des Bildmaterials schnellstmöglich vorzunehmen. Die Kamera wurde mittels Fernauslösung betätigt und es galt daher zunächst, dort nach einer Fehlfunktion zu suchen. Mehr hierzu im unteren Abschnitt bzgl. der Auswertungen und Ergebnisse.

 

Im Zimmer des Bunkerkommandanten Kleefisch bauten wir unseren Movetest auf. Legten dazu ein Diktiergerät und ließen eine Kamera darauf gerichtet laufen.

Dann starteten wir die Aufnahme und verließen den Raum. Derartige Tonaufnahmen fallen unter passive Aufnahmen, da keine Fragen gestellt werden. Der Raum wurde mithilfe der schweren Stahltüren geschlossen, damit der Einfluss von Fremdgeräuschen verringert wurde. Tom und Claudia sowie Wula begaben sich dann zu Thomas und Guido in den Mannschaftsraum.

 

Nachdem wir auch hier die Tür schlossen begannen wir mit den EMF-Messungen und konnten mehrere elektromagnetische Felder im Raum feststellen. Teilweise befanden sie sich in Bereichen, wo wir keine rationale Erklärung für finden konnten (in Raumesmitte bis hin zu den Spinten. Ein anderes Magnetfeld, welches sich an der rechten Außenwand befand konnte auf den an der Rückwand befindlichen Transformator zurückgeführt werden.

Ferner konnten wir vor Ort bereits ermitteln, dass unsere Geräte bei den metallischen Bettgestellen hier im Mannschaftsraum ebenfalls leichte Ausschläge zeigten (bis bin zu 0,4 mG).Nachdem wir mit unseren Messungen und Versuchen fertig waren, suchte sich jeder von uns einen Platz, damit wir mit der Tonaufnahme beginnen konnten. Sobald Ruhe einkehrte starteten wir die Tonaufnahmegeräte und nach wenigen Minuten der Stille stellten wir uns der Reihe nach vor. Während der Fragestellungen (es wurden allgemeine, aber auch gezielte Fragen gestellt) kam es weder zu akustischen oder visuellen Reaktionen, so dass wir nach ca. 20 Minuten die aktive Tonaufnahme beendeten, um dann in dem nächsten Raum weiterzumachen. Hierfür begaben wir uns in den großen Raum und stellten vorab den „Ghostlaser“ (= Laserpointer, der aufgrund eines Filters ein Lichtnetz auf einen Bereich wirft und man Bewegungen durch das Raster zu erkennen vermag) auf dem Tisch auf, der mitten im Raum steht und richteten ihn auf die Ecke des Raumes aus, wo das Geräusch bei der letzten Untersuchung zu hören war. Nach dem Aufstellen und Ausrichten begannen wir auch hier mit den Tonaufnahmen. Diese dauerten ca. 15-20 Minuten; zu akustischen oder visuellen Reaktionen kam es nicht.

 

Wir machten sodann eine Pause von etwa 30 Minuten und wollten dann zum Schluss das Dienstzimmer des Christian Kleefisch untersuchen. Während dieser Pause machte Thomas mit den Infrarot- und Fullspektrumkameras noch weitere Fotos in den Räumlichkeiten. Danach begaben wir uns zum Dienstzimmer, wo auch der Movetest aufgebaut war und schon seit längeren die Kamera und das Diktiergerät liefen. Als wir den Raum betraten betrachteten wir zunächst den Movetest. Eine offensichtliche Bewegung konnten wir at hoc nicht feststellen. Nachdem alle im Raum sich verteilt hatten, starteten wir die Tonaufnahme. Auch hier stellten wir uns nochmals der Reihe nach vor und Claudia sowie Tom nahmen abwechselnd die „Befragung“ vor. Diesmal gezielter Art direkt nach Christian Kleefisch. Auch wurden Fragen hinsichtlich der Krankenschwester gestellt, die -wie man vermutet- ebenfalls hier zu Tode gekommen sein könnte und bei der Stellung der Frage „Oder ist die Krankenschwester noch hier, die während des Bombardements umgekommen war?“ schlug der K2 auf 60% aus (entspricht dem Messbereich zwischen 2,5 und 10 mG). Wir stellten dann noch weitere gezielte Fragen, aber das Gerät blieb regelrecht stumm. Nach etwa 15 Minuten beendeten wir die Untersuchung im Dienstzimmer und schlossen auch die heutige paranormale Untersuchung des Bunkers.

 

Nachdem wir alle Gerätschaften eingesammelt hatten, führten wir noch ein abschließendes Gespräch mit zuständigen Personen, die während der Untersuchung anwesend waren und verließen die Location.

 

Das abschließende Teamgespräch führten wir dann -eigentlich wie üblich- in einem bekannten Fastfood-Restaurant in der Nähe der Location. Hierbei wurden wir auch von unserem Bewerber Guido begleitet. Im Rahmen eines sehr interessanten Abschlussgespräches, bei dem sich u.a. auch Guido gut einbrachte, fuhren wir alle nach Hause.

 

Die Auswertung des Materials dauerte einige Tage an. Im Rahmen der Auswertung führte Thomas auch eine technische Überprüfung des Fernauslösers durch und konnte keinen Defekt feststellen, so dass es nicht erklärbar ist, warum die IR-Spiegelreflexkamera zwei Mal im Abstand von wenigen Sekunden selbst ausgelöst wurde. Hierbei wurden folgende Fotos aufgenommen:

Eigentlich müsste Bild 1 und Bild 2 das identische Pixelmuster ausweisen, aber auf Bild 2 kann man eine Form erkennen.

 

Das übrige Material (Ton-, Video- und Fotoaufnahmen) brachte leider keine Ergebnisse hervor.

 

Auch war es an diesem Abend für mediale/sensitive Aussagen recht „ruhig“; es kam auch im Dienstzimmer zu keinen fühlbaren Temperaturunterschieden (Wanderung eines Kältebereichs wie in der Untersuchung vom 11.02.2014).

 

Wir halten dennoch, gerade unter Einbeziehung der paranormalen Untersuchung vom …. diese Location für eine recht interessante und es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es hier nichts Paranormales gibt.

 

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich für die Erlaubnis zu einer zweiten paranormalen Untersuchung des Bunkergebäudes bedanken und freuen uns zudem sehr, dass uns die Arbeitsgemeinschaft Festung Köln e.V. die Möglichkeit anbot, dass wir künftig mehrere Begehungen der Location zusammen mit Personen, die sich für Paranormales und unsere Tätigkeit interessieren durchführen können.

 

Die Termine für die ersten drei Führungen in diesem Bunker stehen bereits fest und die erste findet am 31.05.2014 statt.


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